Mit Hybridzucht züchtest du gesunde, robuste Hochleistungskühe, die leicht zu managen sind.

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Lassen

„Mit begrenztem Kraftfuttereinsatz und ohne Maissilage melken wir knapp 11.000 kg Biomilch pro Kuh und Jahr.“

Gerd Lassen, Ellinglund (DK)

5 Sterne
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„Mit begrenztem Kraftfuttereinsatz und ohne Maissilage melken wir knapp 11.000 kg Biomilch pro Kuh und Jahr.“

Gerd Lassen, Ellinglund (DK)

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Für dein Hintergrundwissen

Was ist Hybridzucht?

Bei der Hybridzucht werden unterschiedliche Rassen miteinander verpaart. Die Nachkommen zeigen in zahlreichen Merkmalen deutlich höhere Leistungen als ihre Eltern. Vor allem die Gesundheitsmerkmale sind überdurchschnittlich hoch. Verantwortlich hierfür ist der sogenannten Heterosiseffekt. Dieser ist umso größer, je weniger die beiden Elternrassen miteinander verwandt sind. Im umgekehrten Fall, also bei einer hohen Inzuchtrate, treten gegenteilige Effekte auf: die Tiere sind krankheitsanfällig und weniger fruchtbar. Unsere Holstein-Tiere sind übrigens deutlich näher miteinander verwandt als ein Onkel mit seiner Nichte.

Hybridkühe aus den Rassen Holstein, Montbéliarde und Aussie Red erreichen mindestens das gleiche Leistungsniveau wie Holsteins. Darüber hinaus sind sie gesund, robust und erreichen eine hohe Nutzungsdauer.

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Mühlinghaus

„Ich hätte viel früher alles auf Hybridzucht umstellen sollen“

Martin Mühlinghaus, Velbert

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„Ich hätte viel früher alles auf Hybridzucht umstellen sollen“

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Drei-Rassen-Rotationskreuzung: Moderne Hybridzucht beim Milchvieh

Wir möchten langlebige, gesunde Kühe mit hoher Milchleistung züchten. Das gelingt uns mit der Hybridzucht, genauer gesagt mit der Drei-Rassen-Rotationskreuzung. Und das geht so: Zunächst paarst du deine Ausgangsrasse A mit einer weiteren Rasse B. Die Nachkommen hieraus kreuzt du mit Rasse C, und die Nachkommen hieraus wieder mit Rasse A – der Kreislauf beginnt von Neuem. Auf diese Weise bleibt der Verwandtschaftsgrad stets gering. Entscheidend hierbei ist die Wahl der richtigen Rassen. Diese müssen folgende Eigenschaften mitbringen:

  1. Niedriger Verwandtschaftsgrad: Je geringer der Verwandtschaftsgrad der drei Rassen untereinander, desto höher der Heterosiseffekt bei den Nachkommen.
  2. Etablierte Milchrasse: Für ein hohes Leistungsniveau der Nachkommen benötigen wir entsprechende Eigenschaften der Eltern.
  3. Ähnlicher Rahmen: Für ein einfaches Management möchten wir möglichst einheitlich große Tiere. Entsprechend wichtig ist eine ähnliche Statur der Rassen.

Neben den Holstein Friesian eignen sich demnach die Rassen Montbéliarde und Aussie Red (Skandinavisch Rotvieh) für die Drei-Rassen-Rotationskreuzung.

Hybridzucht: landwirtschaftlicher Alltag

In der Milchviehzucht ist die Hybridzucht auf dem Vormarsch. In der Pflanzenproduktion aber auch in der Schweinefleisch-, Eier- oder Masthuhnproduktion ist die Hybridzucht Alltag. Anders als beim Milchvieh wird hier mit den Nachkommen nicht weitergezüchtet.

Definition Heterosiseffekt

Der Heterosis-Effekt bezeichnet in der Genetik, der Pflanzenzucht und der Tierzucht die besonders ausgeprägte Leistungsfähigkeit von Hybriden (Mischlingen), beispielsweise von Nachkommen zweier verschiedener Pflanzensorten oder Tierrassen. Von einem Heterosis-Effekt wird gesprochen, wenn die beobachtete Leistung der ersten Filialgeneration (F1) höher ist als die durchschnittliche Leistung bei den Ausgangssorten oder -zuchtrassen (Parentalgeneration, Elterngeneration).

Quelle: Wikipedia; zum vollständigen Artikel

Schaubild Heterosiseffekt

Schaubild zum Heterosiseffekt

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Onken

„Durch die Hybridkühe konnten wir die Tierarztkosten senken und die Inhaltsstoffe sind gestiegen.“

Jelko Onken, Sande

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„Durch die Hybridkühe konnten wir die Tierarztkosten senken und die Inhaltsstoffe sind gestiegen.“

Jelko Onken, Sande

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Rotationskreuzung

Hybridzucht – So fängst du an!

Zuerst belegst du deine Holsteins mit Montbéliarde. Bei den Jungtieren fängst du aufgrund des besseren Kalbeverlaufs mit Aussie Red an. Die Monti x Holstein-Kälber sind auffällig vital, und die Kälbersterblichkeit ist deutlich niedriger als bei den reinen Holsteins. Kommen die Tiere in Milch, sind sie auffallend unauffällig, und sie realisieren hohe Lebensleistungen. Du profitierst direkt sowohl vom hohen Leistungspotenzial der Eltern als auch vom Heterosiseffekt. Diese G1-Tiere (G1 = Generation 1) werden nun mit der dritten Rasse, Aussie Red, belegt. Weil die Montbéliarde x Holstein-Kreuzungen nicht mit Aussie Red verwandt sind, profitierst du auch hier vom Heterosiseffekt. Die Tiere zeigen also nicht nur eine hohe Leistung, sondern sind auch außerordentlich fit und gesund. Die G2-Tiere besamst du wieder mit Holstein Friesian – der Zyklus beginnt von vorne.

Auf Inzucht musst du nicht mehr achten. Nimm daher getrost die besten Vererber der jeweiligen Rasse und profitiere von einem schnellen Zuchtfortschritt.

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Wilke

„Die Hybrid-Rinder kommen in der ersten Laktation alle durch.“

Karl Christian Wilke, Vöhl

5 Sterne
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Wilke

„Die Hybrid-Rinder kommen in der ersten Laktation alle durch.“

Karl Christian Wilke, Vöhl

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Wissenschaftlich bestätigt – Vorteile von Hybridkühen

  • Höhere Wirtschaftlichkeit
  • Höhere Kälbervitalität
  • Höherer Futtereffizienz (+8%)
  • Höhere Nutzungsdauer (+147 Produktionstage)
  • Milchleistung auf HF-Niveau und höher
  • Bessere Fruchtbarkeit (+10 % höhere Konzeptionsrate)
  • Robustere Tiere
  • Gesündere Tiere (+26 % weniger Tierarztkosten)
  • Höherer Schlachtkörpererlös (+14 %)
  • Höherer täglicher Gewinn (+9 %)
  • Höhere Kälber-Überlebensrate
  • Höhere Inhaltsstoffe (+0,9 %)

Vor allem in Kalifornien und Minnesota sind zahlreiche Studien zum Thema Drei-Rassen-Kreuzung durchgeführt worden. Immer wurden die genannten Vorteile bestätigt.

Hybridkühe aus den drei Rassen Holstein, Montbéliarde und Skandinavisch Red/Aussie Red erzielen besonders hohe Leistungen. Die Tiere sind überdurchschnittlich gesund und zeigen eine sehr gute Futterverwertung. All das ist wissenschaftlich belegt.

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